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Saturday, 16. December 2017
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Im Herbst des Jahres 1996 wurde mit EDV-Dienstleistungen und Einzelhandel mit Hard- und Software offiziell begonnen. Durch  jahrelange Erfahrung in den Bereichen Novell Netware (seit 1992) und OS/2 Lanserver konnte die Firma bei Kunden im Bankenwesen und in der industriellen Produktion früh Fuß fassen. Diese Kunden werden bis heute betreut.

Mit der Spezialisierung auf Linux im Jahr 1997 konnten für unsere Kunden enorme Lizenzkosten gespart werden. So wurden firmeneigene Mailserver auf Cyrus-Basis realisiert, die für jeden Mitarbeiter große E-Mail-Konten ermöglichten. Teure Serverlösungen wurden durch kostengünstige und ebenso stabile Lösungen auf Linux-Basis ersetzt. Anforderungen, die zu dem Zeitpunkt nicht unter Linux realisierbar waren, wurden auf Windows NT-Basis aufgesetzt. Heute weiß man, dass dies die richtige Entscheidung war - lange vor dem Linux-Durchbruch im Serverbereich. Der langjährige Betrieb dieser "Tandem-Lösungen" führte zu einer Fülle an Know-how, von dem unsere Kunden profitieren. So besteht auch heute, 10 Jahre nach dem ersten Linux-Kundenserver, unser Schwerpunkt in den besten Lösungen aus zwei Welten.

Nach gründlicher Planung wurde 1998 bei einem großen Kunden die vollständige Vernetzung der Produktion vollzogen. Statt mit der manuellen Einspielung aus bis zu 40.000 Disketten wurde die gesamte Produktionssteuerung nun von einem Arbeitsplatz gesteuert. Die Lösung für die Überspielung der Daten sowie die Anbindung der Maschinen an das neue und alte PPS-System wurde in Eigenregie durchgeführt.

Im Jahr 2000 wurde ein bisher dezentral organisiertes Netzwerk bei einem Kunden aus dem Kirchenbereich zusammengeführt und auf eine gemeinsame Struktur mit Linux- und Windows 2000-Servern gesetzt. Ziel war es, den Dateiaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Dienststellen und Abteilungen zu optimieren.

Im Jahr 2002 wurde eine Arztpraxis mit einem ultrakompakten Linux-Server ausgestattet, der wartungsarm und schnell den 10 angeschlossenen Arbeitsplätzen die Arbeit mit dem Praxissystem Albis erleichtert. Auch fünf Jahre später läuft das eigentlich für Windows-Server ausgelegte System stabil und zuverlässig.

Die Fusion von zwei Verwaltungen machte 2003 den Zusammenschluss der entfernten Netzwerke erforderlich, die über zwei konventionelle QSC-Internetanschlüsse realisiert wurde. Die verschlüsselte Verbindung auf Linux-Basis war nicht nur deutlich preiswerter als der Kauf von teuren Edel-Routern, sondern läuft seit 4 Jahren absolut stabil und ohne Ausfall.

Eine Herausforderung wurde Mitte 2005 mit der Vernetzung des chinesischen Werks eines unserer Stammkunden aufgenommen. Ohne jemals im Reich der Mitte anwesend zu sein konnte mit einer Linux-Lösung die vollständige Produktionssteuerung der 35 Webmaschinen über diese große Entfernung realisiert werden. So bleibt die Datenhoheit im Stammwerk.

Zwischen 2005 und 2006 wurde für eine große Firma ein Migrationsprojekt betreut. Ziel war es, eine neu übernommene Konzerntochter mit zwei Standorten aus der bisherigen Struktur herauszutrennen und in die Firmenstruktur des neuen Eigners zu integrieren. Hierfür wurde eine ältere Citrix-Metaframe-Lösung, die von der bisherigen Muttergesellschaft bereitgestellt wurde, durch eine eigene Windows Server 2003-Lösung mit Terminal Services ersetzt. Die Daten des Warenwirtschaftssystem wurden herausgetrennt und isoliert. Die Standorte liegen zwar weiterhin 600 km entfernt, dennoch läuft der Zugriff mit bis zu 30 Personen auf den entfernten Terminal-Server durch eine OpenVPN-Verbindung störungsfrei.

Im Oktober 2005 wurden die neuen Geschäftsräume in Niederkrüchten bezogen. Durch die direkte Nähe zur A52 sind wir weiterhin schnell bei unseren Kunden.

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Ende 2014 bieten wir unserer Asterisk-Telefonalage auch für Kunden mit 5-25 Nebenstellen an. Möglich wird dies durch eine neue Hardware-Plattform, die auf teure Industrie-PCs oder Virtualisierung verzichtet. Die Vorteile liegen im deutlich günstigeren Preis (unter EUR 1000,--), einer schnelleren Installation, einem minimalen Energieverbrauch und im sehr geringen Platzbedarf (Größe wie ein Router). 

Seit Mitte 2015 nehmen wir mit einem BMW i3 Elektrofahrzeug am Forschungsprojekt PREMIUM teil. Das CAR-Center der Universität Duisburg-Essen untersucht, wie Fahrzeugflotten schon heute sinnvoll mit alternativen Antrieben durchmischt werden können.

Im November 2015 haben wir eine Zweigniederlassung in Düsseldorf-Oberkassel eröffnet. In der Cimbernstraße 35 nehmen wir auch Notebooks zur Aufrüstung und Instandsetzung entgegen. Unsere Kunden in Düsseldorf schätzen die kurzen Anfahrtswege und die schnelle Reaktionszeit. 

Anfang 2016 haben wir für Elektro-Fahrzeuge eine eigene öffentliche Ladestation am Sohlweg 69 in Niederkrüchten installiert. Die Ladestation ermöglicht mit 22KW/h Leistung ein schnelles Nachladen auch für Durchreisende an der A52.

Nach einem halben Jahr Umbauzeit arbeiten wir seit Juli 2017 in ausgebauten Geschäftsräumen am Sohlweg 69. Auf zusätzlichen 100qm steht neben drei Büroräumen auch ein weiterer Besprechungsraum mit Beamer zur Verfügung, den wir auch für interne Schulungen und Weiterbildungen nutzen. Die Räume im "technoiden" Look wurden von der Firma Freimeister aus Mönchengladbach gestaltet.

Im August 2017 sind wir auch in der Mühlenstraße 20 in Moers für Sie da. Mit diesem dritten Standort kommen wir unserer Philosophie näher, mit eigener Infrastruktur möglichst nah beim Kunden zu sein. Hier kombinieren wir Einsätze im Raum Moers, Kamp-Lintfort, Krefeld und Duisburg. Auch steht uns in dort ein großer Seminarraum zur Verfügung.

Mitte September 2017 schalten wir bei einem großen Fahrzeugbauer in Westfalen die Kombination aus eigener Asterisk-Telefonanlage, Panasonic NS-1000 DECT-Lösung und Beronet 3-Wege-Routern online. Das riesige Werksgelände ist nun mit über 60 DECT-Stationen abgedeckt. Wir konnten die Lösung "weich" migrieren und somit Ausfallzeiten vermeiden.

Zur Zeit betreuen wir etwa 140 Stammkunden im Raum Niederkrüchten, Düsseldorf, Moers, Mönchengladbach, Duisburg und Selm.